Metalle

MetalleEinige Menschen reagieren allergisch auf Metalle. Diese Allergie kann sich auf vielfältige Art und Weise äußern. Möglich wäre zum Beispiel eine Rötung oder eine Schwellung der Haut, die mit Juckreiz einher gehen kann. Darüber hinaus kann sich ein Ekzem an der Stelle bilden, die längere Zeit mit einem Metall in Kontakt gekommen ist. Eine Metallallergie kann sowohl durch das Tragen von Schmuck oder Gebrauchsgegenständen als auch durch das Einsetzen von Zahnersatz oder künstlichen Gelenken ausgelöst werden.

Metallallergie – Auslöser

In den allermeisten Fällen ist es völlig unbedenklich, wenn die Haut mit einem Metall in Kontakt kommt. Dies sieht allerdings völlig anders aus, wenn das Immunsystem über spezielle Antikörper verfügt, die auf die Stoffe reagieren, die in den Metallen enthalten sind. Ob und in welchem Umfang dies im konkreten Falle so ist, lässt sich nicht immer eindeutig bestimmen. Oftmals kann nur ein Allergietest letztendliche Klarheit verschaffen. Bei Metallen eignet sich der sogenannte Prick-Test. Dabei wird eine kleine Menge der Substanz auf die Haut aufgebracht und verbleibt eine zeitlang dort. Nun kann der Arzt beobachten, wie die Haut auf den Kontakt reagiert. Geschieht nichts, kann eine Allergie ausgeschlossen werden. Zeigt sich hingegen eine Rötung oder eine Schwellung ist dies ein sicheres Zeichen für das Vorliegen einer Metallallergie. Die Allergie kann sich entweder auf ein einziges Metall oder auf mehrere Metalle beziehen. Wird eine Allergie festgestellt, ist es dringend angeraten, den Kontakt so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren. Dies kann schwierig werden, wenn es sich bei den Metallen um Stoffe handelt, die sich in Form von Zahnersatz oder in Form von künstlichen Gelenken im Körper befinden. Hier muss der Arzt die nötigen Maßnahmen treffen. Oftmals wird er nicht umhin kommen, die Gegenstände zu entfernen und durch geeignete Alternativen zu ersetzen.

Metallallergie – Behandlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aktiv gegen eine Metallallergie vorzugehen oder die Symptome zumindest deutlich zu reduzieren. Dies kann durch die Gabe von Salben oder Tabletten oder durch die Vermeidung von Kontakten mit dem allergieauslösenden Metall geschehen.
Darüber hinaus kann eine Hyposensibilisierung unter bestimmten Umständen sinnvoll sein. Ist der Auslöser der Allergie eindeutig identifiziert, besteht die Möglichkeit, den Körper schrittweise daran zu gewöhnen. Dies geschieht durch eine Allergienimpfung. Dabei wird der allergieauslösende Stoff in geringen Dosen in den Körper eingebracht. Diese Dosen werden Schritt für Schritt gesteigert, bis schließlich die Höchstdosis erreicht ist. In den allermeisten Fällen zieht sich eine Hyposensibilisierung über einen längeren Zeitraum hin. Oftmals kann eine deutliche Besserung oder ein komplettes Verschwinden der Allergie beobachtet werden. Die Kosten für die Hyposensibilisierung werden von den Krankenkassen übernommen. Der Arzt entscheidet im konkreten Fall, ob eine Hyposensibilisierung sinnvoll erscheint und wie dabei vorgegangen werden muss.