Symptome

Allergien sind Unverträglichkeiten, die bei Betroffenen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome auslösen können. Diese richten sich vor allem nach der Intensität der Allergie und natürlich der Art. Inhalationsallergien rufen beispielsweise teilweise andere Symptome hervor, als das bei Lebensmittelunverträglichkeiten der Fall ist. Im schlimmsten Fall kann es aber stets zu einem anaphylaktischen Schock kommen, welcher unter Umständen sogar tödlich für den Betroffenen ausgehen kann. Daher gilt es sich über auftretende Symptome, Allergien und ihre Behandlungen frühzeitig zu informieren.

Symptome werden zuerst von Betroffenen selber festgestellt

Allergien machen sich in der Praxis im Regelfall bemerkbar, weshalb es sich nicht um versteckte Krankheiten handelt. Diese Symptome sollten zum Anlass genommen werden, um bei einem Mediziner eine fachkundige Diagnose über die Allergie einzuholen. Allergien können Betroffenen in unterschiedlicher Art und Weise auffallen. Lebensmittelunverträglichkeiten reagieren, da die Stoffe verdaut werden, vor allem im Darm. Hier können sie beispielsweise zu regelmäßigen und plötzlichen Durchfällen, Blähungen oder zum Erbrechen führen. Obwohl diese Nahrungsmittel verdaut werden, können sich Symptome aber am ganzen Körper zeigen. Hautausschläge und Irritationen sind daher ebenfalls keine Seltenheit. Betroffene, die bei sich selber eine Unverträglichkeit vermuten, sollten diese eigenständig und mit ärztlicher Hilfe ermitteln. Ernährungstagebücher können helfen, einen zeitlichen Rahmen festzulegen, bei welchen Nahrungsmitteln es zu unerwünschten Reaktionen kommt und ein erstes Fundament für spätere Tests liefern.

Andere Allergien, wie beispielsweise die häufig vertretenen Inhalationsallergien, reagieren vor allem in den Schleimhäuten. Das liegt in diesem Fall daran, dass die körperfremden Stoffe, auf die allergisch reagiert wird, eingeatmet werden. Dadurch kommen sie in direkten Kontakt mit den Schleimhäuten und können hier negative Wirkungen auslösen. Die Symptomatik bei Inhalationsallergien zeigt sich daher besonders in den Bronchien, den Atemwegen oder im Bereich um die Nase. Auch negative Reaktionen der Bindehaut im Auge, einer besonders empfindlichen Stelle des menschlichen Körpers, sind nicht auszuschließen. Zu Irritationen und Juckreiz kommt es bei Inhalationsallergien seltener, jedoch sind auch diese Symptome nicht immer sofort auszuschließen. Daher gestaltet sich die Diagnose im Anfangsstadium nicht zwangsweise direkt eindeutig. Blut- und Hauttests liefern einen eindeutigeren Nachweis darüber, wann zu viele der schädlichen IgE-Antikörper produziert werden. Bei Unsicherheiten greifen Mediziner außerdem zu Provokationstests, wo Betroffene gezielt mit Stoffen in Kontakt gebracht werden, auf die eine Unverträglichkeit vermutet wird.

Bewusst auf Unverträglichkeiten achten hilft Betroffenen weiter

In allen Stadien der Allergie hilft es Betroffenen, sich mit den möglichen Unverträglichkeiten und den auftretenden Symptome näher zu befassen. Ein Heuschnupfen beispielsweise lässt sich auch ohne medizinische Vorkenntnisse relativ eindeutig eingrenzen, wenn er zur klassischen Heuschnupfen-Zeit auftritt. Gleiches gilt für Allergien gegen Haare von Haustieren. Treten Symptome auf, wenn Sie Kontakt zu Haustieren haben, sollten Sie diesen Umstand näher erforschen. In jedem Fall muss zwangsläufig aber ein Mediziner herangezogen werden. Nur diese können die Allergien auch eindeutig nachweisen, notwendige Medikamente verschreiben und wertvollen Rat liefern.

Die für Allergien typischen Symptome, wie beispielsweise Juckreiz oder Durchfälle, sind nicht immer sofort eindeutig ausschließlich Allergien zuzuordnen. Daher ist es wichtig, sich bewusst damit zu befassen, was in der Zeit vorher gemacht wurde oder mit welchen Stoffen Sie in Kontakt kamen. Derartige Auslöser sollten folglich möglichst vermieden werden.